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DEAD LEAF ECHO (US)
21.05.2017

+ Special Guests: JAGUWAR
www.jaguwar.blogspot.de


DEAD LEAF ECHO (US)
www.deadleafechonyc.com


DEAD LEAF ECHO aus Brooklyn klingen verzweifelt und entrückt, doch sie wissen ganz genau was sie da tun. Reverbgetränkte Gitarrenflächen wie schwerer, dichter Nebel, die präzise Hooklines und sorgsam durchdachte Pop-Affiliation doch nie völlig verdecken können. Wahrscheinlich haben sie deshalb mit Nouveau Wave eine Genre-Bezeichnung für sich festgelegt, die einerseits direkter (und berechtigter) New Wave-Verweis ist, andererseits jedoch ein unbelegter Begriff, den bislang kein anderer für sich reklamiert hat.
Ihr Debütalbum “Thought & Language“ (2013) hätte auch in den 1980er Jahren auf 4AD erscheinen können. Gemischt wurde es von John Fryer (Lush, NIN, Depeche Mode), während das Artwork von Vaughan Oliver (Pixies, Bauhaus) entworfen wurde, der damals die visuelle Identität des Labels prägte. Die Vielschichtigkeit und schiere Heavyness ihrer Gitarrentexturen und die brutale Lautstärke ihrer Liveauftritte fordern fast zwangsläufig Verweise zu My Bloody Valentine ein und doch sind Dead Leaf Echo so etwas wie eine clevere, vorsichtige Revolution des Shoegazing-Genres.
Denn dann sind da noch die ausgeprägte Catchyness von Single-Auskopplungen wie „Kingmaker“ oder “so.wrong“ und der oft zweistimmige Gesang. Die Schwermütigkeit von Sänger und Songschreiber LG Galleon in perfekter Harmonie mit den beinahe schwerelosen Vocals der weiblichen Protagonistin Ana Breton lässt Kritiker häufig auch den Begriff Dream-Pop bemühen.
Und schließlich tauchen in ihrer Musik immer wieder Ambient-Einflüsse auf. Sorgsam konstruierte Beatgerüste und geloopte Stimmflächen, wie in “heaven.sent.sleeper“ von der EP „true.deep.sleeper“ (2014) führen bis an jene Grenze, an der Indiepop in Abstraktion verschwindet. Dazu veröffentlichen DLE regelmäßig Remixe, die scheinbar vollkommen nahtlos noch tiefer in elektroide Welten führen.
DLE sind 2008 aus einem Künstlerkollektiv in Brooklyn hervorgegangen. Von Time Out New York bald als „some of the best live music in the city“ ausgerufen, hat die Band seit 2013 in den USA über 160 Konzerte gespielt. Sie waren mehrfach auf dem SXSW zu Gast und Headliner der 20. Jubiläumsausgabe des Beautiful Noise Festivals in Arizona. Sie tauchen regelmäßig in den CMJ Top 20 Indie Charts auf, die das Airplay von Collegeradios und nicht-kommerziellen Sendern kompilieren, spielten Live-Sessions auf KEXP und wurden eindringlich vom legendären Radio DJ Nic Harcourt in dessen Sendung „Morning Becomes Electric“ empfohlen.

 

Event auf den Merkzettel

Tickets

Datum / Beginn Location Ort     Stamp
2017-05-21So 21.05.2017 20.30 Uhr Monarch Berlin   Tickets ab 9,00 €
Tickets
DEAD+LEAF+ECHO+%28US%29|2017-05-21|20:30:00

Die angegebenen Preise sind Kartenendpreise inkl. Vorverkaufsgebühr und ggf. Vorverkaufsgebührenausfallversicherung, bzw. Ticketsystemgebühr sowie inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten.


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