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BIG Up! BERLIN
01.12.2018

präsentiert von COSMO

mit
FOKN Bois (Ghana): Pidgen Rap, Afro-Techno und Dub. Sie nennen es Gospel Porn.
Okzharp & Manthe Ribane (UK/ South Africa): Gqom-Beats aus Südafrika treffen auf die neongrellen Synthesizer von britischem Grime.
Sugar MMFK (Germany): HipHop
Jamz Supernova (UK): BBC Radio 1Xtra/ Future Bounce
Niña Dioz (Mexico): HipHop
BeGun (Spain): Dance/Electronic

Samstag, 1.12.2018
Einlass: 20:30 / Beginn: 21:00

Weitere Infos unter: www.cosmoradio.de und auf 96,3 COSMO

Wir schicken den grauen Berliner Winter in die Ferien und verwandeln das Gretchen in einen tropischen Schmelztiegel: bei der Big Up! in Berlin - mit den FOKN Bois, Okzharp and Manthe Ribane, Sugar MMFK, Jamz Supernova und weiteren. Wie immer bei dieser Party steht ein einmaliges line-up auf der Bühne.

Okzharp & Manthe Ribané
"Okzharp" ist eine Redewendung aus Südafrika. Es heißt so viel wie "Ok, cool". Der Londoner Bassmusik-Produzent Gervase Gordon hat sie immer benutzt, als er vor ein paar Jahren in Südafrika auf Tour war. Gerade hat er sein Debütalbum als Okzharp herausgebracht, gemeinsam mit der südafrikanischen Sängerin Manthe Ribané. Darauf treffen Gqom-Beats aus Südafrika auf die neongrellen Synthesizer von britischem Grime. "Unsere Musik hat südafrikanische Elemente, aber wir waren genauso von Sounds aus der Diaspora beeinflusst, die wieder in die Heimat zurückgekehrt sind," erzählt Gordon. "Die Verbindung von Südafrika und Süd-London hat eine eigene Identität. Dort machen die west- und ost-afrikanischen Communities aus Londoner Sounds wie Grime ihr eigenes Ding." Der Sound von "Closer Apart" oszilliert genau so zwischen den Kontinenten wie seine Produzenten. Okzharp ist seit 15 Jahren in der Londoner Bassmusik-Szene aktiv, Manthe Ribané lebt in Johannesburg.
In ihrer Heimat ist Manthe Ribane fast eine Fashion-Ikone – eine Art südafrikanischer Grace Jones: eine Diva, die in der Vogue und für Nike modelt, und ein Multitalent. Sie designt ihre eigenen Kostüme und arbeitet als Choreografin. Auf "Closer Apart" singt Ribané auf Sepedi, der Sprache ihrer Heimatprovinz Limpopo. Als Kind hat Manthe Ribané für Nelson Mandela getanzt, heute setzt sie die Pantsula-Subkultur, die als Protest während der Apartheid entstanden ist, fort. "Meine Mutter war eine Pantsula-Tänzerin. Heute, im 21. Jahrhundert, kann ich um die ganze Welt reisen und die tolle Ästhetik von Pantsula feiern," erklärt sie. "Wenn man zurückschaut, ging es genau darum: an eine bessere Zukunft zu glauben und zu hoffen, dass sie kommt." Manthé Ribane arbeitet viel mit Material aus der südafrikanischen Geschichte - Pantsula-Tanzmoves oder auch klassische Muster für ihre Kleidung. Aber sie transformiert dieses Material für die Gegenwart Südafrikas mit Social Media und den digitalen Sounds von Subkulturen wie Gqom.
Aber trotz all dieser Verweise ist "Closer Apart" ein ortloses Album. Im Interview haben die beiden erzählt, es würde auf dem Album viel um das Reisen gehen und die speziellen Momente dabei. Sie haben das Album gemeinsam in vielen kurzen Sessions aufgenommen und nicht nur Dateien ausgetauscht. Dabei entsteht etwas, was weder hier, noch dort zu Hause ist – eine Musik der Zwischenräume. Sie passt weder in einen Londoner Club, noch in ein südafrikanisches Taxi. Sie ist etwas neues, für das man erst noch einen Namen finden muss.

FOKN Bois
Wanlov und M3NSA kennen sich schon aus ihren Jugendtagen. Zusammen haben sie die Highschool geschwänzt, um ihren Sound auf den Straßen von Accra zu testen. Mit dem Musikfilm Coz Ov Moni (Wege des Geldes) feiern die FOKN Bois erste Erfolge und können ihr Image als bodenständige Rapper etablieren. In einer turbulenten Session in Budapest entsteht "The Fokn Duna Quest In Budapest" - eine außergewöhnliche Reise durch Pidgen Rap, Afro-Techno und -Dub. Der Meisterstreich steigert das Interesse an den beiden Außnahmemusikern enorm. Kurze Zeit später entsteht ihr kontroverses Album "Fokn Wit Ewe". Mit Provokanten Lyrics, in denen sie sich schon mal über Nigerianer, Jesus oder Muslime lustig machen, bringen sie eine geballte Ladung Selbstironie, Sarkasmus und Satire in den afrikanischen Rap. Seit einiger Zeit arbeiten die Jungs an ihrem neuen Album und wollen auf der Big Up! die große Premiere feiern.

Sugar MMFK
Der 25-Jährige ist in Linz geboren, ganz in der Nähe von Bonn. Seine Eltern stammen aus Angola und sind kurz vor seiner Geburt vor dem dortigen Bürgerkrieg geflohen. Als kleiner Unruhestifter wechselte Sugar mehrmals die Schule, bis er schließlich auf einer Schule in Bonn landete. Dort ist auch der Dreh- und Angelpunkt seiner Storys. Sie erzählen vom Abhängen mit den Jungs, Drogen und Gewalt. Von den Schattenseiten und rauen Straßen der ehemaligen Hauptstadt, denn dort hat Sugar letztlich einen Großteil seiner Zeit verbracht. Straighter Rap trifft dabei auf melodische Gesangsparts. Hier geht's um ein ganz bestimmtes Gefühl, das selbst dann rüberkommt, wenn man die Sprache nicht versteht. Sugar spricht nämlich nicht nur Deutsch, sondern lässt auch mal Wörter auf Portugiesisch oder Kikongo in seine Texte einfließen. Seit Ende letzten Jahres ist Sugar MMFK, was im Übrigen "Mit mir fickt keiner" bedeutet, förmlich im Releaserausch. Nach dem Megahit "Trikot von Paris" und einigen weiteren Singles erschien im Oktober sein Mixtape "Allô Allô" mit dem Vorboten "Haram Money".

Jamz Supernova (England)
Jamz Supernova war von Geburt an von Musik umgeben, die ihrer Eltern, die die New Jack Swing-Ära der 90er liebten, hinterließen einen tiefen Eindruck bei ihr. Ihre Fähigkeit, die richtigen Tracks auswählen zu können - nicht nur die beliebtesten Tracks, sondern auch solche, die einen Unterschied machen können - wurde schnell von der Londoner Radiostation Reprezent entdeckt, die ihr eine Show anboten.
Mit drei wöchentlichen Shows auf BBC Radio 1Xtra hat Jamz das Privileg und die Plattform, neue Talente des R’n’B, Hip Hop und mehr Beats-Spektrum zu präsentieren. Sie hat sich durch ihre Radio- und DJ-Arbeit einen Ruf Trendsetterin für neue Tracks und Talente erarbeitet, für den ihre eigene, alle zwei Monate stattfindende Club-Residency "Future Bounce" zum Treffpunkt geworden ist.

 

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Datum / Beginn Location Ort     Stamp
2018-12-01Sa 01.12.2018 21.00 Uhr GRETCHEN Berlin   Tickets ab 12,00 €
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BIG+Up%21+BERLIN|2018-12-01|21:00:00

Die angegebenen Preise sind Kartenendpreise inkl. Vorverkaufsgeb�hr und ggf. Vorverkaufsgeb�hrenausfallversicherung, bzw. Ticketsystemgeb�hr sowie inkl. gesetzl. MwSt. und zzgl. Versandkosten.


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